Der Zwingername Punanga
Punanga heißt in der Sprache der Maori Heiligtum. Die Maori gelten als die Ureinwohner Neuseelands.
Warum Heiligtum?
Einem Heiligtum kommt in den Religionen eine besondere Verehrung und Wertschätzung zu. Im Gegenzug erfahren wir in der Nähe eines Heiligtums Ruhe, Gelassenheit, Kraft und inneren Frieden.
Punanga drückt für mich einfach das aus, was ich für meine Hunde empfinde und was sie mir tausendfach wieder zurückgeben.
Zuchtziel:
Mein Ziel ist es, den Australian Shepherd, mit all seinen guten Eigenschaften zu erhalten und zu festigen. Die Gesundheit und der Charakter der Hunde stehen dabei im Vordergrund. Besonderes Augenmerk lege ich auch auf Intelligenz, Arbeitswillen, Leistungsbereitschaft und Schönheit der Zuchttiere.
Ich möchte aktive Hunde für aktive Familien züchten. Züchten heißt für mich in erster Linie verbessern und nicht vermehren.
Meine Zucht:
Meine Hunde sind in erster Linie Familienmitglieder. Jeder Hund hat seine Eigenheiten, mir ist es wichtig diese auch wahrzunehmen und darauf einzugehen. Ich versuche jeden Vierbeiner individuell zu fördern, mit ihm zu arbeiten oder auch einfach nur mit der ganzen Meute gemeinsam Spaß haben. Deshalb arbeiten oder spielen wir mit unseren Hunden so oft wie möglich. Wir gehen oft auf den Hundeplatz, nehmen wenn möglich alle Wauzis mit in den Urlaub und auch sonst begleiten uns die Hunde überall hin. Alle Hunde leben bei uns im Haus, auch aus der Zucht genommene oder nicht für die Zucht geeignete Hunde werden nicht abgegeben sondern bleiben ihr Leben lang bei uns in der Familie. Ich möchte deshalb auch nur so viele Hunde halten, dass ich wirklich jeden einzelnen gerecht werden kann.
Zuchtverein:
Ich züchte im CASD (Club für Australian Shepherd Deutschland e.V.) unter dem Dachverband des VDH/FCI. Dadurch habe ich mich freiwillig einem strengen Zuchtreglement unterworfen:
Zur Erreichung der Zwingerzulassung ist es notwendig, dass die Zuchtstätte vorher von einem erfahrenen Zuchtwart besichtigt und abgenommen wird. Bei der Neuzwingerabnahme beurteilt der Zuchtwart, ob die Gegebenheiten für eine optimale Aufzucht der Welpen vorhanden sind und er kontrolliert die Haltung und den Zustand der, in der Zuchtstätte gehaltenen, Hunde.
Der Züchter muss ein Züchterseminar beim CASD oder direkt bei VDH besuchen.
Erst wenn diese Vorraussetzungen erfüllt sind darf der Züchter züchterisch tätig werden und der Zwingernamensschutz kann bei der FCI beantragt werden.
Für die Zucht dürfen nur Tiere eingesetzt werden, die die Zuchtzulassung erhalten haben. Bedingungen für die Zuchtzulassung eines Hundes sind unter anderem z. B. Hüft- und Augenuntersuchung und Körung bzw. zwei erfolgreiche Bewertungen bei einer Zuchtschau. Die genauen Bedingungen zur Zuchtzulassung sind auf der CASD-Homepage nachzulesen.
Bei jedem Wurf wird der Zustand der Mutterhündin, der Welpen sowie der gesamten Zuchtstätte zweimal (das erste Mal bis zum dritten Tag nach der Geburt, das zweite Mal kurz vor der Welpenabgabe) vom zuständigen Zuchtwart kontrolliert.
Die Zuchtordnung schreibt auch das Mindest- und Höchstalter der Zuchttiere vor.
Wie oft und in welchen Abstand eine Zuchthündin belegt werden darf ist ebenfalls durch die Zuchtordnung vorgegeben.
An der Neuzüchterschulung des CASD habe ich im Februar 2006 erfolgreich teilgenommen.
Meine Zuchtstätte wurde im Januar 2007 ohne Beanstandungen und Auflagen vom CASD abgenommen.
Der Zwingername „Punanga“ wurde im April 2007 international bei der FCI geschützt.
Geschichte des Australian Shepherds
Der Australian Shepherd, ist entgegen seiner etwas verwirrenden Namensgebung ein amerikanischer Hund, der sich aus den vorgeschichtlichen Indianerhunden Amerikas und verschiedenen Hütehunderassen der Siedler Amerikas im 19. Jahrhundert zusammensetzt. Ebenfalls im 19. bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Schafe von Europa nach Australian und anschließend nach Amerika exportiert. Das Hüten dieser „australian sheeps“ war der Job der Indianer/Siedler Hütehunde. Aufgrund dieser Hütearbeit erhielten die Hunde bald den Namen „Australian Shepherd“. Bei dieser Namensgebung ist es bis heute geblieben.
Rassestandart
Der Australian Shepherd gehört zur FCI-Gruppe I (FCI-Nr. 342), Hüte und Treibhunde.
Er zählt zu den mittelgroßen Hunden. Hündinnen 46-53cm, Rüden 51-58cm. Er hat ein mittellanges Haarkleid, glatt bis leicht gewellt, wetterresistent mit leichter Unterwolle. Wegen der vielfältigen Färbung werden Aussies auch oft als die "bunte Hunde" bezeichnet. Die Hauptfarben sind: black-tri; red-tri; blue-merle; red-merle. Der Australian Shepherd wird sowohl mit langer Rute als auch mit natürlicher Stummelrute (natural bob tail = nbt) geboren. Der Aussie ist ein intelligenter Arbeitshund mit ausgepräten Hüte und Beschützerinstinkten. Er ist leicht auszubilden und meist reserviert gegenüber Fremden. Der genaue FCI-Rassestandart ist auf der CASD-Seite nachzulesen.
Genie und Wahnsinn einer ganz besonderen Hunderasse (von Stefanie Gaden)
Ein wirklich lesenswerter und ehrlicher Bericht über den Australian Shepherd. Einbindung auf dieser Website mit freundlicher Genehmigung von Stefanie Gaden.
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